Geschäftsformen

Firma
  • Firma ist der Name eines Kaufmanns unter dem er seine Geschäfte betreibt
  • Unter der Firma gibt der Kaufmann seine Unterschrift ab
  • Unter der Firma kann das Unternehmen verklagt werden
GmbH
  • Firma kann Gesellschaft für blabla mbH heißen
  • Eine GmbH ist eine juristische Person des privaten Rechts
  • Kann alleine aus einer anderen GmbH gegründet werden
  • Stammkapital muss mindestens 25.000 € betragen
  • Rechtsfähig ab Eintragung in das Handelsregister
AG
  • Geschäftsanteile können an der Börse gehandelt werden
OHG
  • Offene Handelsgesellschaft
  • Alle Gesellschafter haften mit ihrem Privatvermögen
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • Die Unternehmer haften mit ihrem Privatvermögen
e.K.
  • Ein Geschäftsführer muss ins Handelregister eingetragen sein
KG
  • Nur ein Teil der Gesellschafter haftet beschränkt
Fusion
  • Zwei Unternehmen schließen sich zu einem neuen Unternehmen zusammen
Kartell
  • Mehrere Unternehmen vereinheitlichen ihre Verkaufskonditionen
Konzern
  • Ein Unternehmen erwirbt die Aktienmehrheit an einem anderen Unternehmen
  • Ein Unternehmen gründet eine Tochtergesellschaft
Arbeitsgemeinschaft
  • Mehrere Unternehmen führen gemeinsam einen Großauftrag aus

Versicherungen

Gebäudeversicherung
  • Blitzschlag
Betriebshaftpflichtversicherung
  • Kunde bricht sich den Arm auf dem Gelände der Firma
Kfz-Haftpflichtversicherung
  • Ein Fahrer beschädigt mit dem Firmen-PKW das Garagentor eines Kunden
Unfallversicherung
  • Übernimmt zu 100% der Arbeitgeber
Gesetzliche Krankenversicherung
  • Wird vom Nettolohn berechnet
  • Bruttolohn über Beitragsbemessungsgrenze wird nicht beachtet
Sozialversicherung
  • Wird vom Bruttolohn berechnet
  • Wird zu 50% vom Arbeitgeber / 50% vom Arbeitnehmer gezahlt
  • Der Arbeitgeber überweist an die Krankenkasse

Gesetze und Verträge

  • Durch konkludentes Handeln kann eine Willenserklärung abgegeben werden
  • Nichtige Rechtsgeschäfte sind von Anfang an ungültig
Ausbildungsvertrag
  • Ein Ausbildungsnachweis muss geführt werden
  • Für Arbeit am Wochenende muss eine Genehmigung eingeholt werden
  • Fahrtkosten zur Berufsschule müssen nicht gestellt werden
  • Es gibt keinen 30 Tage Mindesturlaub
  • Der betriebliche Ausbildungsplan muss nicht genehmigt werden
  • Enthält
    • Ausbildender
    • Auszubildender
    • Ausbildungsberuf
    • Ausbildungsdauer
    • Dauer der Probezeit
    • Ausbildungsvergütung
Arbeitsvertrag
  • Kann mündlich abgeschlossen, innerhalb von sechs Wochen schriftlich gemacht werden
  • Arbeitsverträge sind auch rechtskrimsam, wenn mehr als im Tarifvertrag gezahlt wird
  • Es dürfen keine Nebentätigkeiten im gleichen Geschäftszweig durchgeführt werden, ohne dass der Arbeitgeber davon in Kenntnis gesetzt ist
  • Wegen Krankheit kann nicht spontan das Gehalt vermindert werden
  • Der aktuelle Tarifvertrag muss beim Abschluss berücksichtigt werden
  • Die reguläre wöchentliche Arbeitszeit ist an Betriebsvereinbarungen gebunden
  • Ein Einzelarbeitsvertrag darf ein übertarifliches Arbeitsentgelt vereinbaren
  • Arbeitgeber muss Arbeitnehmer schnell (
  • Befristete Arbeitsverträge
    • Müssen nicht gekündigt werden
    • Können befristet verlängert werden
  • Eine Klausel zum Wettbewerbsverbot unterbindet Arbeiten im selben Bereich auf eigene Rechnung
Mutterschutzgesetz
  • Mitarbeiterin genießt bis zwei Monate nach Mutterschaftsurlaub Kündigungsschutz
  • Schwangere Mitarbeiterinnen dürfen nicht gekündigt werden
Tarifvertrag
  • Regelmäßige, wöchentliche Arbeitszeit
  • Vertrag zwischen Arbeitgeberverband und Gewerkschaft
  • Kommt durch freie Vereinbarung zustande
  • schließt günstigere Betriebsvereinbarungen nicht aus
Kündigungsschutz
  • betriebsbedingte Kündigungen müssen sozial gerechtfertigt sein
  • Schwer zu Kündigen bei interner Umstrukturierung:
    • Auszubildende
    • Schwangere
    • Schwerbehinderte
    • Betriebsratmitglieder
Betriebsverfassungsgesetz
  • Jugend- und Ausbildungsvertretung : Wählbar sind alle jünger 25
  • Eine Kündigung ist ohne Anhörung des Betriebsrats unwirksam
Jugendarbeitsschutzgesetz
  • Wöchentliche Höchstarbeitszeit für einen 16-Jährigen Auszubildenden
Arbeitssicherheitsgesetz
  • Eventuell muss eine Firma eine Fachkraft für Arbeitssicherheit stellen

Betriebsrat

  • Mitbestimmung
    • Urlaubsplan
    • Sozialplan
    • Personalbeurteilungssytem
    • Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit
    • Einführung von Arbeitszeiterfassungsgeräten
  • Muss eine Betriebsversammlung je Kalendervierteljahr einberufen
    • Arbeitgeber muss Möglichkeit haben über wirtschaftliche Lage und Entwicklung zu berichten
  • Betriebsvereinbarungen
    • Gleitende Arbeitszeiten
    • Kann den Tarifvertrag ergänzen
  • Kein Einfluss auf die Provisionssätze für Handelsvertreter

Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren

  • Betriebsmittel
    • Gebäude, Notebooks, Netzwerke
  • Werkstoffe
    • Kabelbinder
  • Ausführende Arbeitskräfte
    • Hausmeister
  • Leitende Arbeitskräfte
  • Eine Jugend und Auszubildendenvertretung (JAV)
    • Kann gewählt werden wenn mindestens fünf Arbeitnehmer jünger 18 oder Azubis jünger 25 sind
    • Wird in der Regel für fünf Jahre gewählt
    • Gibt den Vertretern einen erweiterten Kündigungsschutz

Arbeitssicherheit

  • Einweisung bei
    • Neueinstellung
    • Mindestens einmal jährlich
    • bei einem Wechsel in einen anderen Tätigkeitsbereich

Ausbildung

  • Eine verantwortliche Ausbilderin muss
    • Über die persönliche und fachliche Eignung verfügen (Meist gemäß Verordnung)
  • Der gesamte Sozialversicherungsbeitrag muss an die Krankenkasse abgeführt werden
  • Der Beitrag zur berufsgenossenschaftlichen Unfallversicherung muss vom Arbeitgeber getragen werden
  • Pflichten Azubi
    • Berichtsheft führen
    • Lohnsteuerkarte abgeben
    • Vorgeschriebene Sicherheitskleidung tragen
    • Teilnahme an Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstötte
    • Teilname an der Zwischenprüfung
  • Pflichten Betrieb:
    • Bei Beendigung des Ausbildungsverhältnisses muss ein Zeugnis ausgestellt werden
    • Kostenlose Überlassung von Ausbildungsmitteln
    • Freistellung zum Besuch der Berufsschule
    • Den betriebliche Ausbildungsplan muss von der IHK genehmigt werden
  • Ein Azubi kann nach der Probezeit kündigen wenn er eine Ausbildung in einem andere Beruf beginnen will

Unfälle

  • Unfälle werden der Berufsgenossenschaft gemeldet
  • Die Berufsgenossenschaft übernimmt die kosten der ärztlichen Behandlung
  • Unfälle auf dem direkten Weg zur Arbeit müssen von der Firma gemeldet werden
  • Unfälle müssen auf dem Unfallmeldungsformular der Genossenschaft gemeldet werden
  • Eine Untersuchung von einem Durchgangsarzt muss erfolgen
  • Arbeitsunfälle können zur Erwerbs- bzw. Berufsunfähigkeit führen
  • Arbeitsunfälle können später zu Rentenzahlungen führen

Kündigung

Auszuhändigen (ggf. auf Verlangen):

  • Qualifiziertes Arbeitszeugnis
  • Arbeitsbescheinigung
  • Lohnsteuerkarte/Lohnsteuerbescheinigung

Einstellungsverfahren

  • Ablauf

    • Stellenbeschreibung als Grundlage für eine Stellenausschreibung
    • Interne und externe Stellenausschreibung
    • Bewerbungseingang
    • Prüfen der Bewerbungsunterlagen
    • Einladung zu einem Vorstellungsgespräch
    • Entscheidung für den besten Bewerber treffen
    • Vertrag abschließen
  • Nicht erlaubt:

    • Sind Sie schwanger
    • Sind Sie vorbestraft
    • Sind Sie Mitglied in einer Gewerkschaft
    • Welcher Religion gehören Sie an
  • Erlaubt:
    • Sind Sie verheiratet -Die Bedingungen eines Einzelarbeitsvertrages dürfen für den Arbeitnehmer vorteilhafter sein als die des Tarifvertrages

Lohn

  • Sozialversicherungen werden vom Bruttolohn abgezogen
  • Rückzahlung eines Lohnvorschusses wird vom Nettolohn abgezogen
  • Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag wird von der Lohnsteuer abgezogen
  • Solidaritaetszuschlag : 5.5% von der Lohnsteuer

Kennzahlen

  • Reales Bruttoinlandsprodukt : Wirtschaftswachstum
  • Arbeitslosenquote : Hoher Beschäftigungsgrad
  • Lebenshaltungskostenindex : Preisstabilität
  • Außenhandelsüberschuss/-defizit

Handelsregister

  • Enthält Informationen über Kaufleute
  • Öffentlich zugänglich
  • Wird vom Amtsgericht verwaltet

Wirtschaftssektoren

  • Primärer Sektor (Urerzeugung)
    • Braunkohle, Schweinezucht, Edle Erden
  • Sekundärer Sektor (Weiterverarbeitung)
    • Computerhandel, Maschinenfabrik, Software erstellen, Laptop anpassen
  • Tertiärer Sektor (Handel/Dienstleistung)
    • Bank, Logistik, Software erstellen, Laptop anpassen, Kundenberatung, An- und Verkauf

Marktsituationen

  • Käufermarkt : Verkäufer bietet kostenlose Zusatzleistungen an

Eigenkapitalrentabilität und Wirtschaftlichkeit

  • Rentabilität : Gewinn / Kapital * 100
  • Wirtschaftlichkeit : Ertrag / Aufwand

Prinizipien

  • Minimalprinzip: Minimiere die Kosten für ein gegebenes Ziel

Europass

  • Bietet Standardformulare für die europaweite Bewerbung

Wie wird Unterschrieben

  • Firmeninhaber, Vorstände, Gesellschafter und Geschäftsführer : voller Name
  • Prokuristan : ppa (Per Prokura)
  • Handlungsbevollmächtigte : i.V. (in Vollmacht)
  • Alle Anderen : i.A. (im Auftrag)

Tarifverhandlung

  1. Gewerkschaft kündigt Gehaltstarifvertrag
  2. Erste Tarifverhandlungen
  3. Gewerkschaft erklärt Verhandlungen für gescheitert
  4. Schlichtung gescheitert. Arbeitgeber lehnen Einigungsvorschlag ab.
  5. Urabstimmung: Ab Montag Streik
  6. Nach zähen Verhandlungen 2,5 Prozent Lohnerhöhung

LEONARDO DA VINCI

  • Fördert europäische Bürger beim Erwerb internationaler Kompetenzen
  • Fördert überbetriebliche Ausbildung

Europäische Qualifikationsrahmen (EQR)

  • Ist in acht Referenzniveaus gegliedert, die beschreiben was ein Lernender weiß, versteht und in der Lage ist zu tun
  • Ist ein Instrument zur Förderung des lebenslangen Lernens

Leitungssysteme

Matrixorganisation

Stab-Linien-System

Einliniensystem

Mehrliniensystem


Potentialanalyse

  • Vorgesetzte versuchen zusammen mit einzelnen Mitarbeitern herauszufinden, welche besonderen Fertigkeiten entwickelt werden können